10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, …

Abriss Ghost, 10. Februar 2008

SPRENGANTRAG

Hiermit stellen wir einen Antrag auf die Sprengung folgender Einrichtung:
Werbeschild der „O2 World“ an der Mühlenstraße in Berlin-Friedrichshain

Zur Begründung:

Das Objekt steht in unverantwortlicher Art und Weise inmitten wichtiger stadträumlicher Sichtachsen und verschandelt u. a. durch seinen Werbezweck das Stadtbild. Die Leuchtwirkung belästigt die Anwohner, der East-Side-Park verliert durch das Werbeschild erheblich an Aufenthaltsqualität. Zudem gefährdet der Fortbestand den sozialen Frieden im Bezirk. Das Objekt ist nur unter ständiger Bewachung zu betreiben. Die aktuelle Meinungserhebung im Zuge des „Bürgerbegehren Spreeufer für Alle“ des Initiativkreises Mediaspree Versenken (derzeit bereits 12.000 Unterschriften) belegt in eindrucksvoller Weise die ablehnende Haltung der Bevölkerung in Friedrichshain und Kreuzberg.

Die Genehmigung des Werbeschildes beruhte ausschließlich auf erpresserischem Vorgehen gegenüber dem Bezirksamt und ist somit zu widerrufen. Aus den genannten Gründen sehen wir eine Sprengung des Objektes als ausreichend begründet an. Sie ist spätestens im Frühjahr 2008 öffentlich zu vollziehen.

Antragsteller:
Die Einfache Mehrheit

Berlin, im Februar 2008

Werbeschild der O2 World Protest auf Infoveranstaltung

Infoveranstaltung: Anschutz Entertainment Group informiert die Nachbarn.

Eine Reaktion zu “10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, …”

  1. Der böse Wolf

    Also ich bin gegen eine Sprengung. Dieses komische Leuchtding enthält sicher giftige Substanzen, die sich bei einer Sprengung in der ganzen Umgebung verteilen würden. Oder noch schlimmer: Die ganze Umgebung verfärben würden.

    Nein, man sollte das Ding behutsam abbauen und direkt vor dem Balkon von Harald Wolf wieder aufbauen. Der fände das sicher gut….

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