Kiezspaz versenkt Mediaspree

Ostprinzessin, 30. September 2007

Siehe da! Der gestrige Kiezspaziergang im „Mediaspree“-Gebiet hat das Wetter motiviert, „Mediaspree“ zu versenken – mit viel Nass von oben. Etwa 100 Menschen kannten ebenfalls kein Erbarmen.

Motiviert schien zunächst auch die Polizei: Die den Spazierenden zur Seite gestellten Einheiten – mit einem guten Dutzend Fahrzeugen, Hundestaffel, Vorkontrollen und Durchsuchungen – haben diese sicher und mit viel Aufwand durch Friedrichshain und Kreuzberg geleitet. Unternehmen wie Universal, MTV oder Allianz wurde ein besonderer Schutz zuteil. Kläffende Hunde und nervöse Absperrungen werden sicher ihren Grund gehabt haben, denn die Demonstrierenden waren immerhin mit Regenschirmen und poltischem Engagement bewaffnet. Letzteres macht so Einigen in der Politik zu schaffen. Außerdem gesellte sich auch ein kürzlich unfreiwillig bekannt gewordener Sozialwissenschaftler zum Kiezspaziergang – mit Töchterchen auf dem Arm, den Kinderwagen der terroristischen Vereinigung der Familie schiebend. Sehr verdächtig!
Einmal mehr verfestigte sich der Eindruck, dass auch deshalb irgendetwas faul sein muss an der Media-Spree, weil mit so großem Widerstandspotential gerechnet wird. – Nächstes Mal dann! Vielleicht schon mit ein paar tausend Unterschriften des Bürgerbegehrens „Spreeufer für Alle“ im Rücken?

Beim letzten Mal regnete es nicht und die Fahrradrallye davor war auch toll!

Beginn am RAW, Revaler StraÃ�e Spreeufer neu denken - Mediaspree versenken McDonaldÂ's ist nicht so beliebt... Kiezspaziergang in der Warschauer StraÃ�e Vor Universal: Freude schenken - Enteignung denken Ostprinzessin am Osthafenspeicher Martialischer Schutz für MTV Jedes Gebäude wird bewacht... Schutz für schlecht vermietetes Allianz-Hochhaus Mehr Informationen auch hier: Mediaspree Versenken

Eine Reaktion zu “Kiezspaz versenkt Mediaspree”

  1. Roland Ionas Bialke

    Das Transparent mit dem Jungen der gegen das Wc-Schild pinkelt ist voll gut! Ich denke, dass sehr viele Menschen bei McDonalds aud die Toilette gehen, da es kaum noch öffentliche und kostenlose Toilletten in Berlin gibt.

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