Fuckparade 2007

Westmonster, 19. August 2007

Mehrere tausend (nach Polizeiangaben 2500) tanzlustige DemonstrantInnen zogen am 18. August vom Frankfurter Tor zur Revaler Straße, um gegen ein ganzes Bündel von Missständen in Berlin und Deutschland zu protestieren und dabei Spaß zu haben. Unter Anderem ging es um die Ugly Stadtumstrukturierung am Beispiel Media Spree und den Wir-sind-alle-Terroristen-Paragraphen 129a. Die Polizei hielt sich einigermaßen zurück, und abgesehen von einer Auseinandersetzung an einer Tankstelle(?) registrierte das Monster-Radar keine Eskalationen, sehr wohl allerdings einen futuristisch anmutenden grün-weißen TV-Übertragungswagen mit ganzen acht Objektiven (siehe Fotos).

Weitere Infos: Fuckparade 2007, RBB, MoPo.

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Fotos: Hannes Diedrich. Sollte sich eine der abgebildeten Personen in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt fühlen, genügt eine kurze Mail und das entsprechende Foto wird entfernt.

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Sehr viele tolle Bilder von der Fuckparade gibt es auch im Palast der Liebe.

4 Reaktionen zu “Fuckparade 2007”

  1. Ostprinzessin » BZ-Blog » Blog Archiv » Fuckparade 2007

    […] Mehr dazu vom Westmonster. Bei ABRISSBERLIN. […]

  2. Paradoxel

    Hey Leutz,

    ich hoffe, dass das MediaSpree Projekt nicht ganz die Subkultur Landschaft in Berlin zerstört 🙁
    Fand die Bewegung ziemlich genial, war das erste Mal dort, aber nicht das letzte Mal 😀

    Cyas

  3. steven

    Wir kämpfen weiter und weiter!!!

    Die Parade war genial!!!

  4. ABRISSBERLIN » Blog Archiv » Gentrifizierung ist Terror

    […] Auch dank der kritischen Stadtsoziologie sind wir Alle zum Risikokapital geworden. Lange haben sich die an Geld interessierten Verwerter_innen des Stadtraums in Sicherheit gewägt. Aber immer mehr Bewohner_innen lassen sich nicht mehr verdrängen und sagen STOP. Ob z.B. am Fichtebunker, an der McDonald´s-Filiale, am Landwehrkanal bei der Baumfällung, oder im Bethanien: Wer die Wahrheit kennt und sie ausspricht, hat auch den Mut, für seine Rechte einzustehen. Wir sind die Bewohner_innen und wir nehmen uns das Recht, in dieser Stadt zu leben und solidarisch miteinander zu sein. Wir bleiben alle und lassen uns nicht kriminalisieren – und statt Geld zu zählen, tanzen wir auf den Straßen! […]

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